Neben Honig und anderen Produkten ist Wachs das wichtigste Erzeugnis der Bienen. Der Herbst ist die Jahreszeit, in der alte, dunkle Waben eingeschmolzen werden. Das ist zum einen wichtig für die Gesundheit der Bienen, zum anderen wird dadurch wertvolles Bienenwachs gewonnen. Das ist aufwändig, denn um ein sauberes Wachs zu erhalten, muss dieses mehrfach gefiltert und geklärt werden. Aus einer einzelnen Wabe gewinnt man etwa 40 g Wachs. Dies lassen wir zu Mittelwänden umarbeiten, mit denen die Bienen im nächsten Jahr neue Waben bauen können.
Dieses Jahr sind die Bienen besonders schwarm-aktiv. Man kann sich darüber ärgern, fliegt einem doch jedesmal die Hälfte eines Volkes weg. Oder es akzeptieren, ist es doch jedesmal die Chance zum Neustart eines neuen Volkes, zumindest, wenn man den Schwarm einfangen kann und ihm ein neues Zuhause gibt.
Endlich hat die Baumblüte begonnen. Bei schönstem Wetter können die Bienen im Überfluss Nektar und Pollen sammeln. Jetzt kommt ihnen und auch uns zu gute, dass Honigbienen schon früh im Frühjahr zu tausenden losfliegen und sammeln können. Wildbienen leben dagegen einzeln und Hummeln, die für die Bestäubung auch von großer Bedeutung sind, müssen ihr Volk im Frühjahr neu aufbauen.
Das Vorgebirge, ein linksrheinischer Höhenzug zwischen Bonn und Brühl ist eine vielfältig strukturierte Landschaft mit landwirtschaftlicher Nutzung durch Obst- und Gemüsebau, aber auch vielen nur extensiv oder gar nicht genutzen Flächen, Baumbeständen und Grünland. Diese Landschaft bietet den Bienen eine vielfältige Nahrungsgrundlage und damit auch gute Voraussetzungen für die Imkerei. So ist es nicht verwunderlich, dass es in diesem Gebiet, anders als in anderen Regionen Deutschlands, noch relativ viele Menschen gibt, die in ihrer Freizeit oder im Nebenerwerb imkern.
ernähren den Herrn im Schlafe ist ein alter Spruch. Es reizte uns vor über 20 Jahren auszuprobieren, ob darin ein wahrer Kern verborgen ist. Die Vorstellung, ohne Mühe über Nacht zu Wohlstand oder zumindest zu Nahrung zu kommen, ließ uns nicht mehr los…. Den Verlauf des Experiments können Sie auf dieser homepage verfolgen.